
Nach dem deutsch-französischen Krieg erstellte man hier in der Semmelstraße einen stattlichen Bau und richtete darin eine Gaststätte ein.
Statt der üblichen Marienfigur stellte man in eine Nische der Hauswand ein Abbild ihres Mannes, des Zimmermannes Josef, daher der Name "Sankt Josef" für das Haus Nummer 28-30.
Hinter dem Haus befand sich ein großer, schattiger Biergarten mit Kastanien- und Ahornbäumen.
1945 fiel das Gebäude mitsamt der Joseffigur und den Bäumen den Bomben zum Opfer. Beim Wiederaufbau nach 1945 entstand anstelle des Biergartens der rückwärtige Hotelbau.